Allgemeine Einstellungen

Auf einen Blick: Diese Referenz erklärt alle Optionen unter Pixelmate → Allgemein - von den Grundeinstellungen über Banner-Texte und rechtliche Links bis hin zu erweiterten Optionen wie verzögertem Laden und Mehrsprachigkeit. Du lernst nicht nur, was jede Einstellung tut, sondern auch warum sie existiert.

Allgemeine Einstellungen

Die Seite Pixelmate → Allgemein ist das Herzstück der Konfiguration. Hier steuerst du, ob der Banner überhaupt erscheint, was er sagt, welche Rechtstexte er verlinkt und wie die Einwilligungen gespeichert werden. Alle anderen Bereiche (Design, Integration, Content Blocker) bauen auf diesen Grundeinstellungen auf.

Einige Optionen sind nur sichtbar, wenn du den Erweiterten Modus aktiviert hast. Das ist bewusst so - damit die Standardansicht übersichtlich bleibt und du nicht von Optionen überwältigt wirst, die du in der Regel nicht anfassen musst.


Grundeinstellungen

Der Hauptschalter. Wenn er aus ist, erscheint kein Banner und keine Scripts werden durch Pixelmate blockiert - das Plugin ist dann faktisch inaktiv.

Schalte ihn ein, sobald du die wichtigsten Einstellungen abgeschlossen hast. Es macht keinen Sinn, den Banner live zu stellen, bevor Datenschutzerklärung und Impressum verlinkt sind.


Wenn diese Option aktiv ist, erkennt Pixelmate bekannte Webcrawler und Suchmaschinen-Bots und zeigt ihnen keinen Banner. Stattdessen behandelt es Bot-Besuche so, als hätten sie allen Kategorien zugestimmt - das bedeutet: Alle Scripts laden normal, der CSP (Content Security Policy) greift nicht.

Warum das sinnvoll ist: Suchmaschinen-Bots können keine Cookie-Banner bestätigen. Ohne diese Einstellung würden sie deine Seite ohne geladene Inhalte indexieren - was dein SEO-Ranking beeinflussen kann. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist das unproblematisch, weil Bots keine natürlichen Personen sind und damit nicht unter die DSGVO fallen.


Erweiterter Modus

Schaltet zusätzliche Einstellungsfelder frei, die in der Standardansicht versteckt sind. Dazu gehören unter anderem: Sprachauswahl, Verzögerung beim Laden, individuelle Cookie-Laufzeiten und Mehrsprachigkeit.

Aktiviere den Erweiterten Modus erst, wenn du die Grundkonfiguration abgeschlossen hast und weißt, was du anpassen möchtest. Für die meisten Websites reichen die Standardeinstellungen vollkommen aus.


Dieser Abschnitt bestimmt, wie der Banner strukturell aufgebaut ist - nicht das visuelle Styling (das findest du unter Pixelmate → Design), sondern ob und wie er sich erweitern lässt.

Drei Optionen stehen zur Auswahl:

Standard Der Banner zeigt alle Inhalte auf einmal: Text, Buttons und optional Kategorie-Checkboxen. Kein Auf-/Zuklappen. Gut geeignet, wenn du einen kompakten, direkten Banner willst.

Erweiterbar (Mehr Button) Der Banner startet in einer kompakten Ansicht mit einem "Mehr"-Button. Erst wenn der Besucher darauf klickt, erscheinen der ausführliche Text, die Kategorie-Optionen und die weiteren Buttons. Das spart Platz auf der Seite und lenkt weniger ab.

Erweiterbar (Mouseover) Ähnlich wie "Mehr Button", aber die Erweiterung öffnet sich automatisch beim Hover über den Banner. Funktioniert gut auf Desktop, weniger gut auf Touch-Geräten - dort gibt es kein Hover-Ereignis.


Buttons erst nach Erweiterung anzeigen

Wenn aktiv, sind die Aktions-Buttons (Akzeptieren, Ablehnen, Einstellungen) im kompakten Zustand des Banners nicht sichtbar. Sie erscheinen erst, nachdem der Besucher den Banner ausgeklappt hat.

Warum das relevant ist: In manchen Designansätzen soll der Banner minimalistisch starten und erst nach aktiver Interaktion die volle Auswahl zeigen. Diese Option ermöglicht genau das - sollte aber nur in Kombination mit einem der erweiterbaren Banner-Modi verwendet werden.


Bild erst nach Erweiterung anzeigen

Falls du im Banner ein Bild eingebunden hast, kannst du damit steuern, ob es sofort oder erst nach dem Ausklappen sichtbar ist. Reduziert die initiale Größe des Banners.


Datenschutzerklärung

Wähle eine WordPress-Seite aus dem Dropdown oder gib eine externe URL ein. Der Link erscheint im Banner und ermöglicht es Besuchern, deine Datenschutzerklärung zu lesen, bevor sie eine Entscheidung treffen.

Dieser Link ist gesetzlich vorgeschrieben. Eine Einwilligung ohne die Möglichkeit, die Datenschutzerklärung einzusehen, gilt rechtlich nicht als "informierte" Einwilligung und kann angefochten werden.


Impressum

Gleiche Funktionsweise wie die Datenschutzerklärung - WordPress-Seite oder externe URL. Der Impressum-Link erscheint ebenfalls im Banner.

In Deutschland und Österreich ist das Impressum Pflicht. Viele Datenschutzbehörden erwarten, dass es auch aus dem Cookie-Banner heraus erreichbar ist, damit Besucher wissen, wer für die Datenverarbeitung verantwortlich ist.


Überschrift

Die Hauptüberschrift des Banners. Kurz und prägnant - ein oder zwei Wörter reichen oft aus ("Deine Privatsphäre", "Cookie-Einstellungen", "Deine Daten").


Sprache

Nur im Erweiterten Modus sichtbar.

Legt die Standardsprache des Banners fest. Relevant, wenn du mehrere Sprachen eingerichtet hast (siehe weiter unten: Zusätzliche Sprachen). Im Standardmodus wird der Banner in der Sprache angezeigt, in der du die Texte eingibst.


Der Haupttext des Banners - sichtbar im kompakten Zustand. Erkläre hier kurz und verständlich, warum du Cookies verwendest. Zwei bis vier Sätze sind ideal.

Vermeide Formulierungen wie "Wir nutzen Cookies, um dein Erlebnis zu verbessern" ohne weitere Erklärung - das ist zu vage und kann als nicht ausreichend informiert gelten. Nenn konkret, welche Kategorien du verwendest und wozu.


Erweiterter Text

Nur relevant, wenn du einen der erweiterbaren Banner-Modi verwendest. Dieser Text erscheint erst nach dem Ausklappen und kann ausführlicher sein - zum Beispiel mit einer Erklärung der einzelnen Kategorien oder einem Hinweis auf Widerspruchsrechte.


Button-Beschriftungen

Alle akzeptieren Beschriftung des primären Bestätigungs-Buttons. Standard: "Alle akzeptieren". Du kannst das anpassen, aber halte es eindeutig - der Button muss klar kommunizieren, was er tut.

Alle ablehnen Beschriftung des Ablehnungs-Buttons. Standard: "Alle ablehnen". Dieser Button muss genauso gut sichtbar sein wie "Alle akzeptieren" - das ist keine optionale Empfehlung, sondern eine DSGVO-Anforderung.

Cookie-Einstellungen Link Beschriftung des Links, der die detaillierte Einstellungsansicht öffnet (das Modal mit den Kategorie-Checkboxen). Standard: "Cookie-Einstellungen" oder ähnlich. Dieser Link ist für Besucher gedacht, die eine differenzierte Auswahl treffen möchten.


Kategorie-Auswahl im Banner

Kategorie-Checkboxen im Banner anzeigen

Wenn aktiv, erscheinen die Kategorie-Checkboxen direkt im Banner - Besucher können also ohne das Einstellungs-Modal granular auswählen, welchen Kategorien sie zustimmen.

Das ist komfortabler für technisch versierte Besucher, macht den Banner aber größer und komplexer. Für einfache Setups ist es oft besser, die Kategorie-Auswahl im Modal zu lassen und im Banner nur "Akzeptieren" und "Ablehnen" anzubieten.


Sichtbare Kategorien

Legt fest, welche Kategorien im Banner (oder im Modal) zur Auswahl stehen:

Notwendig Immer aktiv und nicht abwählbar - notwendige Cookies sind technisch erforderlich für den Betrieb der Website (z. B. Session-Cookies, Login-Status). Diese Kategorie benötigt keine Einwilligung.

Statistik Für Analyse-Tools wie Google Analytics oder Matomo. Besucher müssen aktiv zustimmen, bevor Statistik-Cookies gesetzt werden dürfen.

Marketing Für Tracking-Pixel, Remarketing und Werbenetzwerke. Ebenfalls zustimmungspflichtig - und in der Regel die Kategorie, bei der Datenschutzbehörden am genauesten hinschauen.

Externe Medien Für eingebettete Inhalte von Drittanbietern wie YouTube, Vimeo oder Google Maps. Diese Dienste setzen beim Einbetten automatisch Cookies - daher brauchen sie eine eigene Einwilligungskategorie.

Zeige nur die Kategorien, die du tatsächlich verwendest. Leere Kategorien verwirren Besucher und können Fragen aufwerfen, die du nicht beantworten kannst.


Auswahl speichern Button

Beschriftung des Buttons, mit dem Besucher ihre individuelle Kategorie-Auswahl bestätigen. Standard: "Auswahl speichern". Erscheint nur, wenn die Kategorie-Checkboxen aktiviert sind.


Protokollierung

Protokollierung aktivieren

Wenn aktiv, speichert Pixelmate jede Einwilligungsentscheidung mit folgenden Daten:

  • Zeitstempel der Entscheidung
  • Anonymisierter IP-Hash (kein direktes Personenmerkmal)
  • Gewählte Kategorien (akzeptiert / abgelehnt)
  • Kryptografische Signatur zur Nachweisbarkeit der Unveränderlichkeit

Die Protokolle sind unter Pixelmate → Protokoll einsehbar.

Technisch gesehen ist die Protokollierung keine DSGVO-Pflicht. Praktisch ist sie aber dringend empfohlen: Im Streitfall - zum Beispiel wenn ein Besucher behauptet, nie eingewilligt zu haben - ist das Protokoll dein einziger Nachweis. Ohne es stehst du mit leeren Händen da.


Weitere Einstellungen

Dieser Bereich ist nur im Erweiterten Modus sichtbar.

Gibt an, wie viele Sekunden Pixelmate nach dem Laden der Seite wartet, bevor der Banner erscheint. Standardwert: 0 (sofort).

Eine kurze Verzögerung (1-2 Sekunden) kann die wahrgenommene Ladegeschwindigkeit verbessern und verhindert, dass der Banner erscheint, während die Seite noch aufgebaut wird. Zu lange Verzögerungen sind rechtlich problematisch - in der Zwischenzeit dürfen keine zustimmungspflichtigen Scripts aktiv sein.


Wie lange die Einwilligung gespeichert wird, wenn ein Besucher "Alle akzeptieren" klickt. Standardwert: 365 Tage.

Nach Ablauf dieser Zeit muss der Besucher erneut gefragt werden. Eine Dauer von 365 Tagen ist gängige Praxis und von den meisten Datenschutzbehörden akzeptiert.


Wie lange die Ablehnung gespeichert wird. Standardwert: 30 Tage.

Kürzere Dauer bei Ablehnung als bei Akzeptanz ist intentional: Besucher, die abgelehnt haben, werden nach 30 Tagen erneut gefragt - vielleicht ändern sie ja ihre Meinung. Das ist legitim, solange der Banner nicht als Belästigung empfunden wird. Setze diesen Wert nicht zu niedrig (unter 7 Tage würde die meisten Besucher nerven).


Zusätzliche Sprachen

Pixelmate unterstützt mehrsprachige Banner. Hier kannst du für jede weitere Sprache eigene Texte hinterlegen. Die Spracherkennung erfolgt automatisch über die im Browser eingestellte Sprache des Besuchers.

Wenn du eine mehrsprachige Website betreibst (z. B. mit WPML oder Polylang), stelle sicher, dass der Banner ebenfalls in allen Sprachen korrekt konfiguriert ist. Ein Banner auf Deutsch für englischsprachige Besucher erfüllt die Informationspflicht nicht ausreichend.


Shortcodes

Pixelmate stellt zwei Shortcodes bereit, mit denen du den Banner und das Einstellungs-Modal per Link oder Button auf deiner Website erreichbar machen kannst - zum Beispiel in der Datenschutzerklärung oder im Footer.

Öffnet den Cookie-Banner erneut, egal ob der Besucher schon eine Entscheidung getroffen hat. Nützlich, wenn du Besuchern die Möglichkeit geben willst, ihre Einwilligung nachträglich zu ändern.

Warum das wichtig ist: Die DSGVO garantiert Besuchern das Recht, eine Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Ein Link zum erneuten Öffnen des Banners ist eine einfache Möglichkeit, dieses Recht technisch umzusetzen.

Öffnet das detaillierte Einstellungs-Modal, in dem Besucher ihre Kategorie-Auswahl anpassen können, ohne den Banner selbst zu sehen. Gut geeignet für einen dauerhaften "Cookie-Einstellungen"-Link im Footer.

Parameter für beide Shortcodes

Beide Shortcodes akzeptieren dieselben optionalen Parameter:

Parameter Funktion Beispiel
text Linktext text="Cookie-Einstellungen"
class CSS-Klasse(n) class="btn btn-secondary"
id HTML-ID id="cookie-link"
style Inline-CSS style="color: gray;"

Beispiel:

Diesen Shortcode kannst du direkt in den Editor deiner Datenschutzerklärung einfügen - viele Websites platzieren ihn auch im Footer-Menü als einfachen Textlink.

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