Auf einen Blick
Diese Anleitung zeigt dir die sechs wichtigsten Einstellungen, die du in Pixelmate vornehmen musst, um die grundlegenden DSGVO-Anforderungen technisch zu erfüllen. Du lernst, worauf es rechtlich ankommt – und was du besser nicht tun solltest.
Was ist das DSGVO Pixelmate?
Pixelmate ist ein WordPress-Plugin, das dir hilft, deine Website DSGVO-konform zu betreiben. Konkret macht es drei Dinge:
- Cookie-Banner anzeigen – Besucher werden beim ersten Besuch gefragt, welchen Tracking-Technologien sie zustimmen.
- Scripts blockieren – Tracking-Codes (Google Analytics, Facebook Pixel, YouTube usw.) werden erst geladen, nachdem der Besucher eingewilligt hat.
- Einwilligungen protokollieren – Jede Entscheidung wird mit einem kryptografischen Hash gespeichert, damit du im Zweifel nachweisen kannst, dass eine Einwilligung vorlag.
Das Ergebnis: Du kannst Tracking und Marketing-Tools weiterhin nutzen, ohne rechtlich angreifbar zu sein.
Was es nicht macht: Einen Anwalt oder Datenschutzberater ersetzen. Sorry, aber das kann kein Plugin leisten. In unserem Team haben wir eine Anwältin, die spezialisiert ist auf IT Recht und wir versuchen alles mögliche, um das Plugin so zu gestalten, dass möglichst viele Fälle abdeckt, aber es kommt natürlich immer darauf an wie es genutzt wird.
Voraussetzungen
Bevor du loslegst, prüfe kurz, ob deine Umgebung kompatibel ist:
Installation
Schritt 1: Plugin-ZIP hochladen
- Melde dich in deinem WordPress-Adminbereich an.
- Gehe zu Plugins → Installieren.
- Klicke oben auf Plugin hochladen.
- Wähle die Pixelmate-ZIP-Datei von deinem Computer aus.
- Klicke auf Jetzt installieren, dann auf Plugin aktivieren.
Schritt 2: Lizenzschlüssel eingeben
Nach der Aktivierung hast du zwei Möglichkeiten, deinen Lizenzschlüssel einzugeben:
Option A – Freemius-Prompt: Direkt nach der Aktivierung erscheint ein Dialog von Freemius. Wähle dort „Lizenz aktivieren“ und gib deinen Schlüssel ein.
Option B – Über die Plugin-Liste:
- Gehe zu Plugins → Installierte Plugins.
- Suche Pixelmate in der Liste.
- Klicke unter dem Plugin-Namen auf Lizenz aktivieren.
- Gib deinen Lizenzschlüssel ein und bestätige.
Deinen Lizenzschlüssel findest du in der Bestätigungs-E-Mail nach dem Kauf oder in deinem Konto auf der Pixelmate-Website.
Erste Schritte in den Einstellungen
Nach der Aktivierung erscheint im linken WordPress-Menü ein neuer Eintrag: Pixelmate. Klicke darauf, um die Einstellungen zu öffnen.
Menüstruktur im Überblick
Pixelmate gliedert sich in folgende Bereiche:
Allgemein Grundlegende Einstellungen: Banner ein-/ausschalten, rechtliche Links, Texte, Protokollierung und erweiterte Optionen. Das ist dein wichtigster Ausgangspunkt.
Integration Hier bindest du externe Dienste ein – von Google Analytics und Google Tag Manager über Facebook Pixel bis hin zu benutzerdefinierten Scripts. Jeder Dienst lässt sich einer Einwilligungskategorie zuordnen.
Design Farben, Schriften, Layout und Position des Cookie-Banners. Hier passt du das Aussehen an dein Corporate Design an.
Content Blocker Einstellungen für eingebettete Inhalte wie YouTube-Videos oder Google Maps. Pixelmate zeigt Platzhalter an, solange der Besucher noch nicht zugestimmt hat.
Protokoll Eine Übersicht aller protokollierten Einwilligungen mit Zeitstempel, IP-Hash und kryptografischer Signatur. Nützlich für den Nachweis im Streitfall.
Der 5-Minuten-Quickstart
Wenn du einfach schnell loslegen möchtest, reichen für den Anfang wenige Einstellungen aus. Folge dieser Reihenfolge:
- Gehe zu Pixelmate → Allgemein.
- Aktiviere den Cookie-Banner (Schalter „Cookie Banner anzeigen“ einschalten).
- Hinterlege deine Datenschutzerklärung und dein Impressum unter „Rechtliche Links“.
- Passe den Bannertext auf deine Website an.
- Speichere die Einstellungen.
- Öffne deine Website in einem privaten Browserfenster und prüfe, ob der Banner erscheint.
Welche Einstellungen wirklich das gesetzliche Minimum darstellen und warum, erklärt die Anleitung Mindest-Einstellungen für DSGVO-Konformität.